Uwe Seltmann - Gedichte & Co.

Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023.
Uwe Seltmann

Mein Schwippbogen mit der Crottendorfer Kirche
ArzDeitsch, Erzgebirge, Deitsch

Weihnacht

 

Das Kind liegt in der Krippe,

geboren dieser Welt.

Zu leben und zu sterben

ist ihm vorbestellt.

 

Das Kind ist nicht nur Kinde.

Es ist auch Gottes Sohn.

So schwer dies ist zu greifen,

der Glauben kann es schon.

 

Und dieser ist gekommen zu retten unsere Welt.

Drum schau einmal zur Krippe. Wie ist es dort bestellt?

 

Die Eltern stehen beide am Fuß der Krippe dort.

Auch Schafe und die Hirten zog es an diesen Ort.

 

Sie alle stehen und schauen

Im Raum ist es ganz leis.

Ein Stern ist hell am leuchten.

Gottes Sohn sei Ehr und Preis.

 

Denn dieser liegt und strampelt

in der Krippe nun.

Er lacht und kann auch schreien.

Dies wird er öfters tun.

 

Denn noch ist er das Kinde,

geboren dieser Welt.

Doch er wird tragen alle Sünde,

welche uns gefangen hält.

 

Das Kindlein in der Krippe vom Stern beleuchtet wird.

Drei Weiße folgen seinem Lichte vollkommen unbeirrt.

 

Nun sind sie hier und knien vor dem Sohn der Schöpfung hin.

Auf Gottes Sohn zu sehen, dass ist auch ihr Gewinn.

 

Drum schau auch Du auf Christus. Nicht nur zur Weihnachtszeit.

Er ist zu uns gekommen für alle Ewigkeit.

 

Uwe Seltmann

18.11.2018

Engel und Bergmann aus dem Erzgebirge, Kugelbaum aus Lauscha, Thüringen
Pyramide Blauenthal
Ein Buckelbergwerk - Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg
Weihnacht ohne Schnee in Schneeberg
Meine Nußknacker-Parade

Die Glocke


Die Glocke in der Kirche ruft uns zum Kirchengang.
Zu Lob und Ehre Gottes, Gebet und Lobgesang.
Die Glocke hängt am Baume zur schönen Weihnachtszeit.
Ihr Leuchten und ihr Klingen schenkt uns Besinnlichkeit.


Eine Kuh, sie steht im Stalle,
die Glocke umgehängt.
Auch ihr gilt dieser Frieden,
den Gott der Welt geschenkt.


Denn zur Ehre Gottes klingen die Glocken in das Land.
Christus ist geboren. Gott reicht uns seine Hand.
Drum feiern wir den Sohne mit der Glocken Klang.
Sie wollen uns ertönen als himmlischer Gesang.


Uwe Seltmann
Dezember 2018

Is Raacherkaarzel

 

In Crutendorf bi iech geborn.

Ier Leit, ier kennt mich fei.

Mol schwarz, mol bunt. Mol gruß, mol klaa.

Su tu iech immer sei.

 

Besonnersch is mei Duft bekannt.

Iech riech fei wunnerbar.

Su bi iech in dr Walt bekannt

als arzgebirgscher Star.

 

Aus Taag, ja do war iech gemacht.

Is kimmt su monches nei.

Geformt, verpackt un dann verkaaft.

Su is mei Laam. Su muss is sei.

 

Doch kimmt mei End. Dann wird's ganz haaß.

Es glimmt un gliet un qualmt.

Mei Duft durchs ganze Haisel zieht.

Un iech bi ganz zermalmt.

 

Am End a bissel Asch noch blebt.

Mei Laam is nu vorbei.

Dr Duft dir in dr Noos noch liecht.

Su muss is aber sei.

 

Un wenn ier socht,

noch anre gibt's, die a su wie iech sei.

Dann denk fei dra,

das Original ka ner a Crutendarfer sei.

 

Drim kimmst de mol noch Crutendorf,

un guckst e mol vorbei.

Ze Tausende, su findts de mich

in dr Raacherkarzelmacherei.

 

© Uwe Seltmann

September 2019

 

Weihnachten in Crutendorf

 

Weihnachten in Crutendorf,

dos ist fei wunnerschie.

Weihnachten in Crutendorf,

do ziehts miech immer hie.

 

De Fanster, die sei do belecht.

Is kaa net schänner sei.

Noch Raacherkarzeln riechts su schie,

kimmt mor in a Haisel nei.

 

In dr Nacht hots aa geschneit.

Dor Schnee liecht Meterhuch.

De Kinner hots fei sehr gefreit.

Ieberm Dorf a weißes Tuch.

 

Vum Liemstaa kimmt a Wind dorhar.

Is pfeift un stiermt un schneit.

Dor Schießbarg is kaum noch ze saah.

Dor Winter hot sei schennste Zeit.

 

Drim feiern mr in Crutendorf 

un sei a garn beisamm.

Weihnachten uum im Aarzgebirg,

dos mecht iech immer ham.

 

© Uwe Seltmann

November 2019

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